Arzthaftungsrecht bei Kanzlei Ritter aus Reutlingen

Arzthaftunsrecht Reutlingen: Anwältin Ritter

Mit dem Thema Arzthaftungsrecht beschäftigt sich unsere Anwaltskanzlei aus Reutlingen schon sehr lange, dem entsprechend sind unsere Erfahrungen und Erfolge auf dem Rechtsgebiet der Arzthaftung und medizinischen Behandlungsfehlern. Als Rechtsanwältin bin ich, Bärbel Ritter, sehr erfahen darin Patienten mit Kompetenz und langjährigem Verständnis im Medizinrecht zu vertreten. Wichtig ist es, das wir als Patientenanwälte mit Bedacht und Sensibilität umgehen können und unsere Mandanten in allen medizinrechtlichen Anliegen unterstützen. Ich gehe individuell und empfindsam auf meine Klienten aus Reutlingen und ganz Baden-Württemberg ein und lege großen Wert auf die persönliche Zusammenarbeit.

Typische Fälle einer Patientenvertretung: Hier findet das Arzthaftungsrecht Anwendung

Arzthaftungsrecht findet insbesondere im Zusammenhang mit Arztpraxen, Ärzten und natürlich auch Krankenhäusern Anwendung, zumeist wenn beispielsweise ein Ärztepfusch bei der Geburt, ein Behanlungsfehler oder Kunstfehler eingetreten ist. Ihr Anspruch sollten Sie sich nicht entgehen lassen und Kunstfehler, Behandlungsfehler oder Fehldiagnosen einfach so hinnehmen, wir können Ihnen mit unserer Erfahrung und der Zusammenarbeit mit Gutachtern weiterhelfen. Als Anwältin für Arzthaftungsrecht in Reutlingen berate ich Sie gerne und nehme mir die Zeit um zusammen mit Ihnen die möglichen Schritte aufzuzeigen.

Mit einem juristischen Begleiter an Ihrer Seite können Sie vor Gericht Ansprüche geltend machen. Ich als sachverständige Anwältin bin auf Arztrecht spezialisiert und kann Sie durch die erlangten Fertigkeiten und den Scharfsinn auf diesem juristischen Gebiet durch jahrelanges Praktiziern absichern.

Macht ein Arzt bei der Behandlung eines Patienten im medizinischen oder pflegerischen Bereich einen Fehler, kann der Patient mit juristischem Beistand zivilrechtliche Ansprüche gegen ihn geltend machen. Diese zivilrechtliche Arzthaftung ist ausgerichtet auf den wirtschaftlichen Ausgleich von Schäden, die dem Patienten durch die Versäumnisse im Zusammenhang mit der ärztlichen Behandlung entstanden sind. Es ist also die zivilrechtliche Arzthaftung und nicht die strafrechtliche Arzthaftung, die unter dem Begriff Arzthaftungsrecht zusammengefasst wird. Die gesetzlichen Grundlagen für das Arzthaftungsrecht sind in den § 630a ff. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) normiert. Darin sind die Patientenrechte festgeschrieben, die sich aus dem Behandlungsvertrag ergeben.

Das Arzthaftungsrecht und die Möglichkeiten des juristischen Beistands

Ein Patient kann im Rahmen der Arzthaftung sowohl vertragliche als auch deliktische Ansprüche geltend machen.

  1. Hat ein Arzt seine Pflicht aus dem Behandlungsvertrag mit dem Patienten schuldhaft verletzt, dann hat er nach geltendem Arzthaftungsrecht dem Patienten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Eine sich aus dem Behandlungsvertrag ergebende Pflicht eines Arztes ist die, den Patienten vor jeder medizinischen Behandlungsma√ünahme über mögliche Risiken und über die Diagnose aufzuklären. Dabei reicht es aus, wenn der Patient eine allgemein verständliche Vorstellung davon bekommt, mit welchen Risiken die Durchführung der Behandlung verbunden ist. Handelt es sich beispielsweise um eine operative Behandlung von grauem Star, also einer Eintrübung einer Augenlinse, ist der Arzt dazu verpflichtet, den Patienten darüber aufzuklären, dass die Operation das Risiko einer Erblindung in sich birgt.
  2. Neben vertraglichen Anspruchsgrundlagen umfasst die Arzthaftung auch deliktische Ansprüche im Rahmen einer zivilrechtlichen Haftung, die die Folge einer sogenannten unerlaubten Handlung ist, nämlich einer rechtswidrigen, schuldhaften Verletzung von Körper oder Gesundheit des Patienten.

Ein Behandlungsfehler ist der typische Fall, der eine zivilrechtliche Arzthaftung nach sich zieht. Doch nicht jeder ärztliche Kunstfehler ist ein Behandlungsfehler im Sinne der Arzthaftung. Der Arzt schuldet nicht den Heilerfolg, sondern lediglich eine dem jeweiligen Stand der Wissenschaft entsprechende kompetente Therpapie. So liegt beispielsweise ein im Rahmen der Arzthaftung relevanter Therapiefehler vor, wenn der Arzt auf einen eindeutigen Befund nicht reagiert oder zu spät, oder wenn er eine standardisierte medizinische Methode falsch oder überhaupt nicht anwendet. Verbleibt beispielsweise nach einer Operation ein medizinisches Instrument im Körper des Patienten zurück, dann ist das ein Behandlungsfehler und unterliegt der Arzthaftung. Denn ein Arzt ist verpflichtet, nach einem operativen Eingriff die Vollständigkeit und Unversehrtheit seiner Instrumente zu überprüfen und sicherzustellen, dass keine Teile im Körper des Patienten zurückgeblieben sind.

 

Unverbindlich Anfragen

Über die Festnetz-Nummer 07121 - 96180 können Sie Ihren Fall schildern. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

 

Schwieriger ist es, einem Arzt einen Diagnosefehler nachzuweisen und ihn als Behandlungsfehler im Rahmen der Arzthaftung durchzusetzen. Erkennt beispielsweise ein Allgemeinmediziner trotz entsprechender Beschwerden des Patienten und trotz eines EKGs nicht die Gefahr eines bevorstehenden Herzinfarktes und weist er ihn nicht sofort notfallmäßig in die nächste Klinik ein, um eine Herzkatheteruntersuchung vornehmen zu lassen, liegt ein grober Behandlungsfehler wegen einer fehlerhaften Diagnose vor.

Beide Ansprüche - ein Anspruch des Patienten aus Behandlungsvertrag und ein Anspruch des Patienten aus Delikt - können im Rahmen der Arzthaftung unabhängig voneinander geltend gemacht werden.

 

Was ein Anwalt für Sie tun kann

Ein Schadenersatzanspruch im Rahmen der Arzthaftung kommt allerdings nur dann in Betracht, wenn der Patient durch einen Behandlungs- oder Aufklärungsfehler einen Gesundheitsschaden davongetragen hat. Es ist weniger schwierig festzustellen, dass eine gesundheitliche Beeinträchtigung des Patienten eingetreten ist. Problematischer wird es nachzuweisen, welches Ausmaß der gesundheitliche Schaden hat und inwieweit ein dauerhafter Schaden vorliegt. Um Ansprüche eines Patienten gegen seinen Arzt durchzusetzen, finden zumeist Verhandlungen zwischen der Haftpflichtversicherung des Arztes und dem Patienten beziehungsweise seinem Anwalt statt. Bleiben diese Verhandlungen ergebnislos, gibt es für Patienten weitere Möglichkeiten, ihr Recht zu erstreiten, beispielsweise im Rahmen eines Schlichtungsverfahrens oder auch durch eine zivilrechtliche Klage.

Keinesfalls muss ein geschädigter Patient eine gesundheitliche Schädigung oder eine andere Verletzung im Arzthaftungsrecht klaglos schlucken. Ein auf Arzthaftung spezialisierter Anwalt vermag den erlittenen körperlichen oder seelischen Schmerz zumindest finanziell zu lindern.

Rechtsanwaltskanzlei Ritter: Unser Wirkungskreis in Baden-Württemberg

Ich konnte als Anwältin für Arzthaftungsrecht und medizinische Kunstfehler aus Reutlingen bereits etlichen Mandanten aus dem Südwesten Deutschlands zu ihrem Recht verhelfen. Darunter viele Fälle aus:

  • Tübingen
  • Balingen
  • Münsingen
  • Bad Urbach
  • Hechingen
  • Nagold bis hin zu
  • Rottenburg. 

Ebenso kümmere ich mich auch um Angehörige die ein Familienmitglied nach einer verpfuschten Operation, einem Behandlungsfehler bei der Geburt oder einer Falschdiagnose verloren haben. Ebenso gilt es Patienten und Angehörige,  die noch unter den Konsequenzen zu leiden haben, angemessen zu vertreten. Auch durch eintretende Spätfolgen wie das Pflegen von Personen oder die Fürsorge oftmals noch Schadensersatzansprüche und die Schmerzensgeld berechtigt sein.

Sie suchen nach Arzthaftungsrecht in Reulingen und der Region? Hier sind Sie richtig! Ich habe ein offenes Ohr für Sie und setzen uns für Sie ein. Senden Sie mir einfach eine unverbindliche und kostenlose Anfrage.

Unsere Einschätzung in der Kanzlei ist Ihre Grundlage für weitere Schritte,

Ihr optimaler Schadensersatz ist unser Ziel

Ihre Bärbel Ritter