Diagnosefehler - Wir können helfen

Sie wissen nicht was Sie tun sollen, stehen eventuell unter Schock, sind mit den Nerven am Ende, weil Sie denken einem Diagnosefehler zum Opfer gefallen zu sein? Dann benötigen Sie juristische Kompetenz, Erfahrung und ein Stück Sensibilität, das kann ich Ihnen als erfahrene Anwältin für Arzthaftungs- und Medizinrecht in der Umgebung Reutlingen bieten. 

Ich zeige Ihnen die Möglichkeiten und typischen Vorgehensweisen auf, denn auch ein Arzt sollte für seine Fehler haften und das Opfer entsprechend entschädigt werden. Das könnte Schmerzensgeld, Schadensersatz, oder auch die Regulierung von Personenschäden sein. Oftmals werden Diagnosefehler als Behandlungsfehler vor Gericht bewertet, allerdings sollte man beide Sachverhalte des Medizinrechts klar voneinander trennen.

Bei einem ärztlichen Diagnosefehler ist der Nachweis von den Fehlern ausschlaggebend.

Es ist schwieriger, einem Arzt einen Diagnosefehler nachzuweisen und als einen Behandlungsfehler. Erkennt beispielsweise ein Allgemeinmediziner trotz entsprechender Beschwerden des Patienten und trotz eines EKGs nicht die Gefahr eines bevorstehenden Herzinfarktes und weist er ihn nicht sofort notfallmäßig in die nächste Klinik ein, um eine Herzkatheter Untersuchung vornehmen zu lassen, liegt ein grober Behandlungsfehler wegen einer fehlerhaften Diagnose vor.

Beide Ansprüche - ein Anspruch des Patienten aus Behandlungsvertrag und ein Anspruch des Patienten aus Delikt - können im Rahmen der Arzthaftung unabhängig voneinander geltend gemacht werden.

Ärztlicher Diagnosefehler - die verschiedenen Arten:

  • Behandlungsfehler
  • Aufklärungsfehler
  • Fundamentaler Diagnosefehler
  • Grober Fehler in der Befunderhebung
  • Therapiefehler

 

Was ist ein Diagnosefehler?

Ein Diagnoseirrtum liegt vor, wenn der Arzt die Befunde falsch interpretiert hat. Solche Diagnosefehler kommen im Alltag leider häufiger vor als man es sich vorstellt. Da die Symptome einer Krankheit bei jedem Patienten unterschiedlich erscheinen kommt es oftmals zu einem Diagnoseirrtum. Falls der Patient dadurch geschädigt wird, gibt es einen Schadensersatz-, oder auch Schmerzensgeldanspruch. Es muss aber klar sein, dass die Diagnose nicht abgeschlossen/vollständig oder korrekt ist. Bei einem groben Diagnosefehler gibt es die  Beweiserleichterung zugunsten des Patienten.

Wie kommt es zu einem Diagnosefehler?

Wenn der Arzt die Befunde nicht rechtmäßig und zutreffend interpretiert kommt es zu einem Diagnosefehler. Der Arzt ist verpflichtet alles zu tun um eine richtige Diagnose zu stellen. Falls es die Kenntnisse des Arztes übersteigt ist dieser verpflichtet den Patienten zu einem Facharzt zu schicken, oder in ein Krankenhaus zu überweisen.

 

Befunderhebungsmangel

Ebenfalls kann es sein, dass nicht alle diagnostischen Maßnahmen vom Arzt getroffen wurden die zu einer richtigen Diagnose führen. Das nennt man auch Befunderhebungsmangel. Ein Diagnosefehler wird oft mit dem Befunderhebungsmangels verwechselt.

 

Die Folgen falscher Diagnosen

Unter Diagnosefehlern fallen unter anderem die sogenannten „Aufmerksamkeitsfehler“, es wird beispielsweise ein Tumor übersehen, oder es wird trotzt zahlreicher Befunde eine ärztliche Falsch-Diagnose gestellt. Diese Fehldiagnosen im Medizinrecht können lebensbedrohlich enden, oder schwere körperliche, wie auch seelische Folgen haben, wenn eine Krankheit nicht rechtzeitig erkannt wird.

 

Häufige Folgen von Diagnosefehlern - Auswirkungen auf die Zukunft in psychischer wie auch physischer Hinsicht

  • Neue Therapien und Medikamente werden verabreicht
  • Schmerzen
  • Es kostet Nerven und viel Kraft
  • Todesfall

Falls Ihnen diese Sachverhalte bekannt vorkommen, oder bei Ihnen Fehler eines Arztes unterlaufen sind, dann setzten Sie sich mit mir in Verbindung und wir führen ein persönliches und unverbindliches Gespräch um die Wege einer juristischen Hilfe zu erörtern.

Ihre Anwältin Bärbel Ritter