Hygienefehler im Krankenhaus

Hygienefehler im Krankenhaus: Anwaltskanzlei RitterNeben medizinischen Behandlungsfehlern und Ärztepfusch sind es oftmals Hygienefehler in Krankenhäusern die verehrende Folgen mit sich bringen. Gerade falls jemand damit konfrontiert wurde sollte man das nicht auf sich beruhen lassen, denn sonst ändert sich an der mangelnden Hygiene im Krankenhaus nichts.

Als erfahrene Anwältin für Arzthaftungs- und Medizinrecht kann ich mit meiner langjährigen Erfahrung für Sie den ersten Schritt machen, denn in solchen Fällen kann man als Opfer Schmerzensgeld einfordern. Der Zeitmangel, Schlamperei, oder auch der Kostendruck können zu solchen Hygienefehlern mit Folgen führen. Ob verschmutztes, oder nicht steriles OP-Besteck, Bakterien in einer Infusionslösung bis hin zu Enterobakterien und Serratien-Keimen: dies alles ist leider keine Seltenheit in unseren Krankenhäusern und Kliniken in der Region und darüber hinaus. Für immun-schwache Patienten, Frühchen, Babys und alten Menschen sind eine mangelnde Hygiene jedoch meist lebensbedrohlich und können bis hin zum Tod führen oder bleibende Schäden hinterlassen.

 

Typische Hygiene-Mängel

  • Wundinfektionen nach einer OP
  • Harnwegs- Lungen und Hirnhautentzündungen durch Serratien-Keime
  • Tod nach Kindsbettfieber
  • Nicht steriles und verschmutztes OP-Besteck, sowie Operationswerkzeuge
  • Enterobakterien (aus dem Darm)
  • Bakterien in einer Infusionslösung

 

Ursachen und Auswirkungen von Hygienefehlern im Gesundheitswesen

Leider kommt es nicht selten vor, dass in diversen Krankenhäusern, oder Arztpraxen Hygienemängel gefunden werden. Oftmals mit bösen Folgen für den betroffenen Patienten. Die Kontrollen ziehen immer wieder erschreckende Schlüsse – durch verschiedenartige Hygienefehler kommt es im Krankenhaus zum Beispiel zu einem Hygienemangel. Dreckige Türklinken, Seifenspender, Toiletten, Fußböden oder Operationsgeräte, wie auch schlecht gereinigte Operationsinstrumente können bei Patienten Infektionen auslösen, die bis zum Tod führen. Es sterben Studien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) zur Folge allein in der Bundesrepublik jährlich ca. 30.000 Patienten an Infektionen, die durch mangelnde Hygiene zustande kamen oder zumindest begünstigt wurden. Zur Einordnung der Größenordnung: Damit würden durch Schlampereien und Keime im Gesundheitswesen jedes Jahr mehr Menschen sterben als durch Unfälle im Straßenverkehr (Quelle). Auch die Gesetzgebung hat die steigende Anzahl an Hygiene-Defiziten inzwischen erkannt und folgerichtig höhere Auflagen installiert.

Vorbeugende Maßnahmen

Diese Hygienemängel können dank Sauberkeit und Hygiene vermieden werden. Dazu gehören natürlich stetige Reinigung, Sterilisation und außerdem noch die Desinfektion  jeglicher Instrumente, Räume und Textilien. Das moderne Gesundheitswesen ist darauf aus in immer kürzerer Zeit mehr und mehr Patienten pro Arztpraxis, Operationssaal oder auch pro Arzt oder Pfleger behandeln zu lassen. Der steigende Druck um das gesetzte Soll zu erfüllen führt mancherorts zu nicht hinnehmbaren Risiken für Leib und Leben der Patienten.

In Krankenhäusern sieht man immer wieder Desinfektionsspender an den Türen, Ein- und Ausgängen diese sollen Infektionskrankheiten vorbeugen. Man trägt die Viren zumindest an den Händen nicht weiter von A nach B. Resistente Keime und ein eh schon geschwächtes Imunsystems eines Patienten begünstigt die Infektion mit Erregern zusätzlich.

Dann  ebenfalls noch die Patienten, sowie die Angehörigen und die Besucher. Man frägt sich bestimmt, aber wieso kommt es denn überhaupt dazu? Oftmals ist eine Kombination von Ursachen des Wurzel die Übels; die häufigsten Gründe für mangelnde Hygiene in Kliniken und Arztpraxen sind oftmals bei Menschen zu suchen:

  • Ignoranz

  • Unwissenheit

  • Zeitdruck

  • Kostendruck

Erlittenes Leid einfach hinnehmen?

Durch diese Hygienefehler kommt es zu Milliarden-hohen Schäden in den Krankenhäusern und zu vielen menschlichen Verlusten und Schicksalsschläge für Familien. Was aber, wenn "das Kind aber bereits in den Brunnen gefallen ist" und sich entstanden Schäden und Schmerzen nicht mehr rückgängig machen lassen? In den häufigsten Fällen kommt bei betroffenen Patienten unweigerlich die Frage nach einer Wiedergutmachung oder Kompensation auf. Ebenso möchten betroffene Patienten verhindern, dass andere Menschen durch Keime oder Bakterien geschädigt werden und setzen sich für bessere Arbeits- und Hygienebedingungen im medizinischen Bereich ein.

Ziel ist es die Auswirkungen durch die Verletzung von Patientenrechten zumindest etwas zu lindern. Juristisch auf dem Gebiet des Medizinrechts bewanderte Anwälte erstellen in Zusammenarbeit mit Gutachtern eine Beweiskette zur Untermauerung erhobener Schuldzuweisungen an die betroffene Einrichtung. Je nach Fall liegt die Beweislast teils auch auf der Seite der Klinik oder des behandelnden Arztes. Ob ein juristisches Vorgehen gegen die Verursacher Ausblick auf Erfolg hat oder ob Ansprüche gegen Kassen geltend gemacht werden können vermag am ehesten eine im Gesundheitswesen erfahrene Kanzlei realistisch einschätzen zu können.

Juristischer Beistand durch die Anwaltskanzlei Ritter aus Reutlingen

Als erfahrene Juristin für Medizinrecht in der Region Reutlingen kann ich Ihnen individuell weiterhelfen und Sie beraten. Auch wenn es um den Tod von Frühgeburten geht, Wundinfektionen nach einer OP, oder anderen Leiden nach einem Krankenhausaufenthalt kann ich Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich arbeite mit vertrauensvollen Gutachtern zusammen und helfe Ihnen mit Ihren Sorgen und Ängsten. Gerne stehe ich Ihnen für eine unverbindliches Anfrage zur Verfügung, mit dem Ziel Ihre Patientenrechte zu stärken.

Ihre Bärbel Ritter