Anwaltskanzlei Ritter

Anwaltskanzlei Bärbel Ritter aus Reutlingen

Sie haben einen Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadensersatz gegenüber einem Arzt, Unfallverursacher oder Straftäter? Sie stehen unter Schock, sind ratlos, voller Verzweiflung vor unüberwindbaren Hindernissen, wie es jetzt weitergehen soll, auch finanziell? Ihre Gesundheit ist teilweise psychisch und physisch zerstört? Sie plagen Schmerzen, Ängste und Isolation?

Ich stehe Ihnen mit meiner kompetenten Beratung als Anwältin zur Seite. Meine juristischen Schwerpunkte sind insbesondere Arzthaftungsrecht, Schmerzensgeld und Schadensersatz bei verpfuschten Operationen, ärztlichen Behandlungsfehlern und falschen Diagnosen. Darüber hinaus verfüge ich als Anwältin über jahrelange Erfahrung im Erbrecht  und bei Fragen des Familien- und Unterhaltsrechts.

Arzt- und Medizinrecht

Weite Teile der Medizin werden durch ein sehr komplexes System von Rechtsnormen bestimmt, das in seiner Gesamtheit als Medizinrecht bezeichnet wird. Medizinrecht findet seine rechtliche Ausgestaltung auf ganz unterschiedlichen Beziehungsebenen. Da sind einmal die schuldrechtliche Rechtsbeziehung zwischen dem Arzt und dem Patienten sowie die zwischen den Ärzten untereinander. Daneben gibt es noch öffentlich-rechtliche Regelungen, die sich mit der Ausübung des ärztlichen und zahnärztlichen Berufes befassen sowie mit dem Meldewesen von meldepflichtigen Krankheiten. Das Medizinrecht geht also über die Arzthaftung hinaus und umfasst neben dem Recht der Honorierung bei Privatpatienten auch eine Vielzahl von arztspezifischen Rechtsgebieten, beispielsweise aus dem Sozialversicherungsrecht, das allgemeine Berufsrecht, das Recht der Praxisübertragung und des Praxisverkaufs sowie ärztliche und zahnärztliche Berufsordnungen, um nur einige zu nennen. Insgesamt ist das Medizinrecht in seiner Bedeutung gewachsen, was sich auch auf den Berufsstand der Juristen ausgewirkt hat.

Fälle aus dem Medizinrecht: Wenn sich juristischer Beisand lohnt

Infektion durch Krankenhauskeime

In diesem Fall aus dem Medizinrecht hatte eine Frau eine Klinik auf Zahlung von Schmerzensgeld und Schadenersatz verklagt. Sie hatte sich nach der Geburt ihres zweiten Kindes sterilisieren lassen. Trotzdem brachte sie rund zweieinhalb Jahre später erneut ein Kind zur Welt, was sie zu einer Klage veranlasste. In einem rechtskräftigen Urteil hat das Oberlandesgericht Hamm in diesem Fall die Klage der Frau abgewiesen. Nach Auffassung des Gerichts haftet das Krankenhaus nicht, wenn eine Frau nach einer stationär durchgeführten Sterilisation trotzdem schwanger wird unter der Voraussetzung, dass sie ausreichend darüber aufgeklärt wurde, dass auch weiterhin ein gewisses Restrisiko besteht. Grund für die Abweisung der Klage war, dass es bei der Wahl der Operationsmethode und auch bei der Sterilisation selbst keine Anhaltspunkte für ein fehlerhaftes Verhalten der Ärzte gab. Auch der Vorwurf der Klägerin, dass sie unzureichend über die Erfolgsaussichten aufgeklärt worden sei, blieb ohne Erfolg. Tatsächlich ließ es sich nicht feststellen, dass der Klägerin eine hundertprozentige Restrisikofreiheit zugesagt worden ist. Stattdessen hatte der behandelnde Arzt gegenüber der Patientin mündlich darauf hingewiesen, dass bei einer Sterilisation die Versagerquote bei vier von Tausend liegt. Das reichte den Richtern als Nachweis für die Erfüllung der Aufklärungspflicht im Medizinrecht aus. Nicht zur therapeutischen Aufklärungspflicht gehört nach Auffassung der Richter, dass weitere Verhütungsmaßnahmen hätten ergriffen werden müssen, um eine hundertprozentige Sicherheit zu erzielen.

Diese Beispielfälle im Medizinrecht verdeutlichen sehr anschaulich, wie wichtig Detailwissen ist. Und nicht nur das, Voraussetzung für juristischen Erfolg ist die genaue Kenntnis des Sachverhalts sowie der juristischen Spitzfindigkeiten, von denen oftmals der Ausgang des jeweiligen Streitfalls abhängt. Insoweit ist es für Patienten wichtig, sich juristischen Beistand an die Seite zu holen und sich anwaltlich vertreten zu lassen. Nur dann lassen sich alle rechtlichen Möglichkeiten ausloten und für den Patienten erfolgreich ausschöpfen.

Ich kläre Sie als Mandant auf und sage Ihnen, wie es weitergehen kann, was zu tun ist und welche Anträge gestellt werden müssen.

Ungewollte Schwangerschaft nach stationärer Sterilisation

In diesem Fall aus dem Medizinrecht hatte eine Frau eine Klinik auf Zahlung von Schmerzensgeld und Schadenersatz verklagt. Sie hatte sich nach der Geburt ihres zweiten Kindes sterilisieren lassen. Trotzdem brachte sie rund zweieinhalb Jahre später erneut ein Kind zur Welt, was sie zu einer Klage veranlasste. In einem rechtskräftigen Urteil hat das Oberlandesgericht Hamm in diesem Fall die Klage der Frau abgewiesen. Nach Auffassung des Gerichts haftet das Krankenhaus nicht, wenn eine Frau nach einer stationär durchgeführten Sterilisation trotzdem schwanger wird unter der Voraussetzung, dass sie ausreichend darüber aufgeklärt wurde, dass auch weiterhin ein gewisses Restrisiko besteht. Grund für die Abweisung der Klage war, dass es bei der Wahl der Operationsmethode und auch bei der Sterilisation selbst keine Anhaltspunkte für ein fehlerhaftes Verhalten der Ärzte gab. Auch der Vorwurf der Klägerin, dass sie unzureichend über die Erfolgsaussichten aufgeklärt worden sei, blieb ohne Erfolg. Tatsächlich ließ es sich nicht feststellen, dass der Klägerin eine hundertprozentige Restrisikofreiheit zugesagt worden ist. Stattdessen hatte der behandelnde Arzt gegenüber der Patientin mündlich darauf hingewiesen, dass bei einer Sterilisation die Versagerquote bei vier von Tausend liegt. Das reichte den Richtern als Nachweis für die Erfüllung der Aufklärungspflicht im Medizinrecht aus. Nicht zur therapeutischen Aufklärungspflicht gehört nach Auffassung der Richter, dass weitere Verhütungsmaßnahmen hätten ergriffen werden müssen, um eine hundertprozentige Sicherheit zu erzielen.

Diese Beispielfälle im Medizinrecht verdeutlichen sehr anschaulich, wie wichtig Detailwissen ist. Und nicht nur das, Voraussetzung für juristischen Erfolg ist die genaue Kenntnis des Sachverhalts sowie der juristischen Spitzfindigkeiten, von denen oftmals der Ausgang des jeweiligen Streitfalls abhängt. Insoweit ist es für Patienten wichtig, sich juristischen Beistand an die Seite zu holen und sich anwaltlich vertreten zu lassen. Nur dann lassen sich alle rechtlichen Möglichkeiten ausloten und für den Patienten erfolgreich ausschöpfen..

Ich kläre Sie als Mandant auf und sage Ihnen, wie es weitergehen kann, was zu tun ist und welche Anträge gestellt werden müssen.

Ich helfe Ihnen. Vertrauen Sie auf meine Erfahrung in Sachen Medizinrecht

Als Anwaltskanzlei für Patientenrechte und Medizinrecht Reutlingen setze ich Ihre berechtigten Ansprüche durch oder führe erfolgreich eine Mediation durch, wie zahlreiche Beispiele aus der Praxis zeigen.

Senden Sie mir Ihre unverbindliche und kostenlose Anfrage und schildern Sie mir Ihren Fall und Probleme. Ich bin bemüht innerhalb von 24 Stunden auf Ihre Anfrage zu antworten. An hohen Feiertagen, Wochenenden können Sie mit der Einschätzung der Rechtsanwaltskanzlei am folgenden Werktag rechnen.

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