Hinweis auf die Erstberatungsgebühr
Eine anwaltliche Erstberatungsgebühr richtet sich in allen Rechtsbereichen nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz und ist bundeseinheitlich nach § 34 RVG geregelt. Sie beträgt somit 190,00 € zzgl. einer Auslagenpauschale und zzgl. der Mehrwertsteuer, unabhängig vom Streitwert und der Dauer der Beratung. Rechtschutzversicherungen übernehmen die Gebühr, sofern kein Selbstbehalt vereinbart wurde.

Personen, die das nicht bezahlen können, müssen sich vorher auf das für sie zuständige Amtsgericht und dessen Rechtspfleger wenden um dort ihre Bedürftigkeit nachzuweisen und die Aussichten auf Erfolg des Falles darzulegen. Erst dann, kann bei einem Anwalt der Wahl angerufen werden und dort ein Termin zu vereinbaren. Zum Termin selbst sind dann, der vom Rechtspfleger ausgestellte Beratunghilfeschein sowie 10,00 € Selbstzahlergebühr mit zu bringen, ohne welche bei dieser Konstellation keine juristische Beratung stattfinden kann.



Anwaltskanzlei Ritter:
Arzthaftung und Medizinrecht im Raum Reutlingen Tübingen

Anwaltskanzlei Bärbel Ritter aus Reutlingen

Sie haben einen Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadensersatz gegenüber einem Arzt, Unfallverursacher oder Straftäter? Sie stehen unter Schock, sind ratlos, voller Verzweiflung vor unüberwindbaren Hindernissen, wie es jetzt weitergehen soll, auch finanziell? Ihre Gesundheit ist teilweise psychisch und physisch zerstört? Sie plagen Schmerzen, Ängste und Isolation?

Ich, Rechtsanwältin Bärbel Ritter, Expertin für Medizinrecht und auf dem Gebiet der Patientenrechte stehe Ihnen mit meiner kompetenten Beratung als Anwältin zur Seite. Meine juristischen Schwerpunkte liegen insbesondere bei den Themen Arztrecht, Arzthaftungsrecht, das Schmerzensgeld und der Schadensersatz bei verpfuschten Operationen in Kliniken, ärztlichen Behandlungsfehlern und Falschdiagnosen. Darüber hinaus verfüge ich als Anwältin über jahrelange Erfahrung im Erbrecht  und Fragen des Familienrechts.

 


Ihre Anwältin Bärbel Ritter

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Tel: 07121 96180

 

Weite Teile der Medizin werden durch ein sehr komplexes System von Rechtsnormen bestimmt, das in seiner Gesamtheit als Medizinrecht bezeichnet wird. Medizinrecht findet seine rechtliche Ausgestaltung auf ganz unterschiedlichen Beziehungsebenen. Da sind einmal die schuldrechtliche Rechtsbeziehung zwischen dem Arzt und dem Patienten sowie die zwischen den Ärzten untereinander. Daneben gibt es noch öffentlich-rechtliche Regelungen, die sich mit der Ausübung des ärztlichen und zahnärztlichen Berufes befassen sowie mit dem Meldewesen von meldepflichtigen Krankheiten. Das Medizinrecht geht also über die Arzthaftung hinaus und umfasst neben dem Recht der Honorierung bei Privatpatienten auch eine Vielzahl von arztspezifischen Rechtsgebieten, beispielsweise aus dem Sozialversicherungsrecht, das allgemeine Berufsrecht, das Recht der Praxisübertragung und des Praxisverkaufs sowie ärztliche und zahnärztliche Berufsordnungen, um nur einige zu nennen. Insgesamt ist das Medizinrecht in seiner Bedeutung gewachsen, was sich auch auf den Berufsstand der Juristen ausgewirkt hat.

Fälle aus dem Medizinrecht - wann sich juristischer Beistand auszahlt

1. Infektion durch Krankenhauskeime
Ein Beispiel aus dem Medizinrecht ist eine Infektion durch Krankenhauskeime, die nach wie vor ein sehr hohes Infektionsrisiko darstellt. Der Gesetzgeber hat reagiert und mit einem neuen Hygienegesetz zahlreiche Änderungen eingeführt, die der Prävention und Kontrolle derartiger Infektionen dienen. Wer als Patient im Krankenhaus mit multiresistenten Keimen infiziert worden ist, ist in der Beweispflicht. Das bedeutet, er muss nachweisen, dass die Erkrankung durch eine mangelhafte Hygiene im Krankenhaus verursacht wurde. Die Rechtsprechung ist geprägt von der Auffassung, dass es nicht möglich ist, eine absolute Keimfreiheit zu erzielen. Insoweit kommt eine Haftung des Krankenhauses nur dann in Betracht, wenn die Übertragung der Keime durch die entsprechenden hygienischen Vorsorgemaßnahmen hätte verhindert werden können. Das zu beweisen ist Aufgabe des Patienten und seines Anwalts. Deshalb kann es für den Patienten von großer Bedeutung sein zu erfahren, in welchem Umfang und in welchem konkreten Behandlungszeitraum es in dem jeweiligen Krankenhaus zu Infektionen durch Krankenhauserreger gekommen ist. Aufgrund der geänderten Gesetzeslage im Medizinrecht wird ein Krankenhausträger in Zukunft vermehrt nachweisen müssen, dass er die Hygieneempfehlungen befolgt hat.

2. Ungewollte Schwangerschaft nach stationärer Sterilisation
In diesem Fall aus dem Medizinrecht hatte eine Frau eine Klinik auf Zahlung von Schmerzensgeld und Schadenersatz verklagt. Sie hatte sich nach der Geburt ihres zweiten Kindes sterilisieren lassen. Trotzdem brachte sie rund zweieinhalb Jahre später erneut ein Kind zur Welt, was sie zu einer Klage veranlasste. In einem rechtskräftigen Urteil hat das Oberlandesgericht Hamm in diesem Fall die Klage der Frau abgewiesen. Nach Auffassung des Gerichts haftet das Krankenhaus nicht, wenn eine Frau nach einer stationär durchgeführten Sterilisation trotzdem schwanger wird unter der Voraussetzung, dass sie ausreichend darüber aufgeklärt wurde, dass auch weiterhin ein gewisses Restrisiko besteht. Grund für die Abweisung der Klage war, dass es bei der Wahl der Operationsmethode und auch bei der Sterilisation selbst keine Anhaltspunkte für ein fehlerhaftes Verhalten der Ärzte gab. Auch der Vorwurf der Klägerin, dass sie unzureichend über die Erfolgsaussichten aufgeklärt worden sei, blieb ohne Erfolg. Tatsächlich ließ es sich nicht feststellen, dass der Klägerin eine hundertprozentige Restrisikofreiheit zugesagt worden ist. Stattdessen hatte der behandelnde Arzt gegenüber der Patientin mündlich darauf hingewiesen, dass bei einer Sterilisation die Versagerquote bei vier von Tausend liegt. Das reichte den Richtern als Nachweis für die Erfüllung der Aufklärungspflicht im Medizinrecht aus. Nicht zur therapeutischen Aufklärungspflicht gehört nach Auffassung der Richter, dass weitere Verhütungsmaßnahmen hätten ergriffen werden müssen, um eine hundertprozentige Sicherheit zu erzielen.

Diese Beispielfälle im Medizinrecht verdeutlichen sehr anschaulich, wie wichtig Detailwissen ist. Und nicht nur das, Voraussetzung für juristischen Erfolg ist die genaue Kenntnis des Sachverhalts sowie der juristischen Spitzfindigkeiten, von denen oftmals der Ausgang des jeweiligen Streitfalls abhängt. Insoweit ist es für Patienten wichtig, sich juristischen Beistand an die Seite zu holen und sich anwaltlich vertreten zu lassen. Nur dann lassen sich alle rechtlichen Möglichkeiten ausloten und für den Patienten erfolgreich ausschöpfen.

 

Unverbindlich Anfragen

Über die Telefonnummer 07121 96180 können Sie Ihren Fall schildern. Ich freue mich auf Ihren Anruf in meiner Kanzlei.

Ihre Sorgen sind mir aus jahrzehntelanger Erfahrung und vielen verschiedenen Fällen vertraut. Ich kann mich daher auch als Anwältin in Ihre schwierige Situation hineinversetzen und Ihnen sicher und nachhaltig in Fragen zum Arztrecht oder Erbrecht bei Berechnung von Erbquoten helfen. Nehmen Sie einfach Kontakt mit meiner Kanzlei in Reutlingen auf und ich kümmere mich um Ihre Rechtsfrage.

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Als Rechtsanwältin verfüge ich über viel Erfahrung bei Fragen zu Schmerzensgeld, Schadensersatz und damit auch auf die Regulierung von Personenschäden. Darunter fallen insbesondere auch Diagnosefehlern, ein unsachgemäßer Dammschnitt als Geburtsfehler in Kliniken oder ärztlichem Pfusch. Meine Kanzlei vertritt nicht nur in der unmittelbaren Region um Reutlingen und Stuttgart, sondern prinzipiell deutschlandweit nur die Geschädigten. Niemals jedoch den Schädiger oder dessen Haftpflichtversicherung!

Darüber hinaus kann ich Ihnen als erfahrene Rechtsanwältin für Medizinrecht im Raum Reutlingen - Tübingen auch in dem Bereich Schwerbehinderteneigenschaft, Minderung der Erwerbsunfähigkeit, Teilhabe am Arbeitsleben, Verletztengeld oder auch bei Fragen zur Erwerbsunfähigkeitsrente weiterhelfen. Diese Leistungen stehen Ihnen unabhängig vom Schadensersatz und Schmerzensgeld gegenüber dem Staat zu.

Ich kläre Sie als Mandant auf und sage Ihnen, wie es weitergehen kann, was zu tun ist und welche Anträge gestellt werden müssen.

 

Wirkungskreis in Rechtsfragen

Als Anwältin für Medizinrecht und Ärztepfusch vertrete grundsätzlich überregional die Interessen von Patienten und meiner Mandanten. Dabei helfe ich ausschließlich den Geschädigten und niemals den Verursachern der verletzten Patientenrechte. Zu nennen wären hier zahlreiche juristische Fälle die von Schmerzensgeld und Arzthaftung handeln in den Regionen um Reutlingen, Tübingen, der schwäbischen Alb und auf den Fildern.

 

Ich helfe Ihnen. Vertrauen Sie auf meine Erfahrung in Sachen Medizinrecht

Als Anwaltskanzlei für Patientenrechte und Medizinrecht Reutlingen setze ich Ihre berechtigten Ansprüche durch oder führe erfolgreich eine Mediation durch, wie zahlreiche Beispiele aus der Praxis zeigen. Ich betreue die folgenden juristischen Disziplinen (Auszug):

  • Schadensersatz und Schmerzensgeld
  • Verdienstausfall und vermehrte Bedürfnisse
  • Haushaltsführungsschaden
  • Das Medizinrecht und die Eingruppierungen von Pflegestufen
  • Unterhaltsansprüche nach Todesfällen
  • Familienrecht und das Erbrecht im Speziellen
  • Arztrecht und Arzthaftungsrecht
  • Behandlungsfehler und medizinische Kunstfehler

 

Senden Sie mir Ihre unverbindliche und kostenlose Anfrage und schildern Sie mir Ihren Fall und Probleme in Sachen Arzthaftung, Kunstfehler oder Ärztepfusch. Ich bin bemüht innerhalb von 24 Stunden auf Ihre Anfrage zu antworten. An hohen Feiertagen, Wochenenden können Sie mit der Einschätzung der Rechtsanwaltskanzlei von Bärbel Ritter am folgenden Werktag rechnen.

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Ihr optimaler Schadensersatz ist mein Ziel